Informationen zur Mensa
Kochen in der Mensa macht Spaß!![]()
Unsere Mensa ist ein Erfolgsmodell. Die Organisation klappt sehr gut, denn unsere Mensa-Leiterin organisiert den Ablauf zusammen mit zwei Hauswirtschafterinnen perfekt.
- Es läuft rund und alle, die mitmachen, loben die tolle Arbeitsatmosphäre, in der man einfach gerne arbeitet. Es macht einfach Spaß.
- Allen schmeckt das leckere Essen, und die Mensa ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Eltern, Schüler und Lehrer zusammenarbeiten können.
- Die Lehrerinnen und Lehrer sitzen an den beiden Kassen, die Schülerinnen und Schüler sind zu einem Spüldienst in der Spülküche eingeteilt. Jede und jeder kommt 1 x im Jahr dran, für ca. 40 Minuten. Das ist nicht zu viel.
- Unsere Mensaordnung wird von allen akzeptiert.
Mensaordnung
Neben der tollen Organisation sind es die Eltern in den Kochgruppen, die das Herz der Mensa bilden. Sie kochen mit Liebe, und das merkt man auch.
- Derzeit arbeiten 79 Eltern von Montag bis Mittwoch in der Küche, an jedem Tag zwischen 5 und 7 Eltern.
- Für jeden Tag werden vier Kocheltern-Gruppen eingeteilt, so dass jede Kochgruppe 1 x im Monat kochen kann.
- Viele Eltern bedeutet: Wir können vieles selbst machen und haben wenig Fertigprodukte. Je mehr Eltern, desto größer die Vielseitigkeit, z.B. an der Salattheke. Es wird immer alles frisch gekocht.
- Auch am Donnerstag würden wir gerne ein Essen anbieten, haben aber noch nicht genügend Eltern, die am Donnerstag kochen können. Wollen Sie nicht einsteigen? Oder kennen Sie jemanden, den Sie fragen könnten?
- In unserer Mensa wurden zwischen November und Februar pro Kochtag durchschnittlich 241 Hauptessen und Nachtische sowie 78 Salate ausgegeben.
- Das entspricht 22 % unserer Schülerinnen und Schüler, aber zwischen 31 und 42 % der Schüler, die nachmittags Unterricht haben. Das sind prima Werte.
- Die Verwaltung der Einnahmen hat Frau Gerstlauer übernommen, die als Mathematikerin danach schaut, dass die Rechnung am Ende stimmt.
- Bislang arbeiten wir trotz des geringen Preises von 2,40 bzw. 2,90 € wirtschaftlich, weil unser Förderverein PFIFF das Ganze trägt. Wir wünschen uns aber bald den Abschluss eines Betreibervertrages unseres Fördervereins PFIFF e.V. mit der Stadt Pfullingen, um auf der sicheren Seite zu sein.
- PFIFF e.V. hat in dieses Projekt bislang ca. 12.000 € aus eigenen Mitteln in dieses Projekt investiert, ist aber auf weitere finanzielle Hilfe dringend angewiesen.
Deshalb: Wir können Sie oder Ihre Bekannten und Freunde in zweierlei Weise gut gebrauchen:
- Als Mithelfer in der Mensa: Vor allem am Donnerstag, aber auch am Montag sind noch Plätze frei, die wir gerne mit Ihnen besetzen würden. Wenn Sie mitmachen wollen, melden Sie sich im Sekretariat des FSG: 07121-9928-0.
- Als Mitglied unseres Fördervereins: Wir haben derzeit rund 200 Mitglieder, was bei 1.200 Schülern nicht besonders viele sind. Wir sind froh um jeden, der bereit ist, für 20 € im Jahr PFIFF beizutreten. Das sind in der Woche übrigens 38 Cent und am Tag 5,5 Cent.
Mitgliedsantrag PFIFF
Bitte denken Sie daran: Sie helfen Ihrem Kind ganz direkt, wenn Sie Mitglied werden und ihm dadurch ein gesundes und leckeres Essen sichern.
Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass es bislang toll läuft und wir viele positive Aspekte unserer Mensa entdecken:
- Unsere Schule gewinnt sehr an Attraktivität durch eine Mensa, für die Schülerinnen und Schüler, für die Lehrerinnen und Lehrer, für die Eltern.
- Gar nicht zu überschätzen ist der pädagogische Wert einer Mensa: Die Schule wird dadurch wirklich zu einem Lebensraum, in dem man gerne is(s)t. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler begegnen sich zwanglos, man erlebt sich gegenseitig auch mal außerhalb des Unterrichts, der Klassenpflegschaftsabende oder der Elternsprechtage.
- Zusammen kochen macht Spaß! In anderen Schulen ergeben sich aus den Kochteams häufig Freundschaften, man lernt sich kennen und schätzen und freut sich dann schon auf den nächsten Kochtermin.
- Zusammen essen macht Spaß! Man sitzt zusammen an einem Tisch und redet auch mal über anderes als die Schule. Dann kann es sein, dass eine Mutter, die an diesem Tag gekocht hat, mit ihren Kindern am Tisch sitzt, vielleicht kommt sogar der Vater dazu ... vieles ist denkbar und möglich. Eine Extra-Aufsicht ist nicht nötig, da sich die Aufsicht durch die Anwesenheit von Lehrerinnen und Lehrern ergibt.
Andreas Reinert, Lehrer am FSG
22.02.2011