Zukunftswerkstatt
Das Schulleben gemeinsam gestalten![]()
Am 31. Januar und 1. Februar 2007 wurde am FSG eine "Zukunftswerkstatt" durchgeführt, bei der Eltern, Schüler und Lehrer eineinhalb Tage lang an einer maßgeschneiderten Konzeption der Ganztagesbetreuung für unsere Schule gearbeitet haben.
Ausgangspunkt war die Entscheidung vom Dezember 2006, am FSG im Schuljahr 2007/2008 mit der Ganztagesbetreuung zu beginnen. Aus dem Kollegium kam die Idee, mit allen am Schulleben Beteiligten eine Zukunftswerkstatt zu veranstalten, um gemeinsam mit Eltern und Schülern in gemischten Arbeitsgruppen Konzepte für die Gestaltung der Ganztagesbetreuung am FSG zu entwerfen und konkrete Projekte zur Umsetzung zu entwickeln. Die Idee stieß auf positive Resonanz und Andreas Reinert übernahm zusammen mit den Kollegen Marcus Matthäi und Bernd Wick die Organisation dieser eineinhalb Tage.
Die eineinhalbtägige Veranstaltung bestand aus drei Phasen: Kritikphase - Utopiephase - Realisierungsphase.
Am Mittwochnachmittag formulierten die Gruppenteilnehmer zunächst in der sogenannten Kritikphase ihre Befürchtungen und Ängste im Zusammenhang mit der kommenden Ganztagesbetreuung am FSG.
Während der Utopiephase, die am Donnerstagvormittag stattfand, wurden Vorstellungen von der „Traumschule“ entwickelt, die durchaus den Boden der Realität verlassen durften und sollten, um die Kraft der Phantasie nicht von vornherein unter dem Diktat des Sachzwangs und der Machbarkeit zu ersticken. Viele Teilnehmer waren denn auch selbst davon überrascht, wie viel kreatives Potential in ihnen steckt und wie viele Gedanken, Wünsche und Ideen beim gemeinsamen „Träumen“ zusammenkommen.
In der sich am Donnerstagnachmittag anschließenden Realisierungsphase wurden aus der Konfrontation von Kritik und Traum eine Vielzahl ganz konkreter, realisierbarer Projekte und Konzepte entwickelt, die Bewegung in das Schulleben und das FSG einen wichtigen Schritt von der Lehranstalt hin zum „Lebensraum Schule“ bringen können.
Erstaunlicherweise befinden sich unter den Projekten recht viele, die relativ schnell in die Praxis umgesetzt werden können, wie etwa die Let’s-Putz-Aktion oder das Projekt „30 Sitzbänke für die Schule“, das schon unter den jetzigen Bedingungen dazu beitragen kann, Atmosphäre, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu verbessern. Andere Vorschläge, etwa die neue Rhythmisierung des Schultages, die Einführung von Blockunterricht sowie mehr oder weniger umfangreiche bauliche Maßnahmen verlangen einen längeren Atem und mehr Vorbereitungszeit.
Für Eltern, Schüler und Lehrer gleichermaßen interessant war die Erfahrung, dass die jeweiligen Vorstellungen von einer guten Schule eng beeinander liegen. So ist beispielsweise die räumliche Situation – was die heutigen und viel mehr noch die künftigen Anforderungen im Hinblick auf die Ganztagesbetreuung betrifft – für alle ein zentrales Anliegen. Gemeinsames produktives Lernen und Arbeiten in der Schule könne nur gelingen, so die einhellige Meinung, in funktional und freundlich gestalteten Räumlichkeiten, die sowohl konzentriertes Arbeiten ermöglichen als auch Rückzugsmöglichkeiten bieten, die sowohl ein offenes Gesprächs- und Kommunikationsklima fördern als auch Bewegung und Sport innerhalb und außerhalb der Gebäude ermöglichen. Zudem ist natürlich eine Mensa Pflicht, die nicht nur ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen bietet, sondern bei Bedarf auch als Aula und Veranstaltungssaal genutzt werden kann.
In den folgenden Wochen wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vom Organisationsteam ausgewertet und dokumentiert. Die daraus entstandenen Projektvorschläge wurden im Juni 2007 auf einer Auftaktveranstaltung Eltern, Schülern und Lehrern vorgestellt und ein Konzept zur Umsetzung vorgelegt. Direkt im Anschluss haben sich zahlreiche Teams aus Schülern, Eltern und Lehrern gebildet, die eines der Projekte eigenverantwortlich planen und eine zeitnahe Realisierung anstreben. Das Organisationsteam ist dabei für die Koordination der einzelnen Projekte zuständig und vermittelt zwischen den Projektgruppen und der Schulleitung.
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Sitzbänke für das FSG
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Schulhofgestaltung
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Kreatives / Therapeutisches Malen
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Neue Rhythmisierung / Neue Zeitstruktur
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Mensa / D-Bau als Kommunikationsraum
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Lehrer-Schüler-Eltern-Kommunikation
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Lehrer-Schüler-Eltern-Kooperation
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Aufenthaltsraum
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Umgestaltung Ebene 0
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Verbesserung der Klassenzimmer im A-Bau
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Kletterwand
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Lebenspraktika
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Mentoren-System
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Let’s Putz!
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Kleine Schulversammlung
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Assembly / Große Schulversammlung
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Sportplatz statt Parkplatz
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Werkraum
Sollten Sie weitere Informationen wünschen oder sich für eine Beteiligung an der Realisierung der Projekte interessieren, so wenden Sie sich bitte an das Koordinationsteam (M. Matthäi, A. Reinert, B. Wick) oder senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff "Zukunftswerkstatt" und Ihrer Anfrage an:
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Neue Mitarbeiter und Ideengeber sind in allen Projektteams jederzeit herzlich willkommen!